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AutorIn
Name:DIPL.-ING. Gerhard Gawalowski
Beurteilende(r)
Name:Em.O.Univ.Prof. Dr.h.c. Dr.phil. Erich Hübl
Herkunftsbetrieb:
Arbeit
Typ der Arbeit:Masterarbeit
Sprache der Arbeit:Deutsch
Titel der Arbeit in Originalsprache:Wiesen, Weiden und Äcker im südburgenländisch-oststeirischen Grenzgebiet als Indiz von Bewirtschaftung und Standort. Eine vegetationskundliche Untersuchung an Beispielen in Grieselstein, Oberhenndorf und Umgebung
Titel der Arbeit in deutsch:Wiesen, Weiden und Äcker im südburgenländisch-oststeirischen Grenzgebiet als Indiz von Bewirtschaftung und Standort. Eine vegetationskundliche Untersuchung an Beispielen in Grieselstein, Oberhenndorf und Umgebung
Titel der Arbeit in englisch:n.a.
Publikationsmonat:06.1998
Seitenanzahl:
Online-Katalog der Universitätsbibliothek Bodenkultur
AC-Nummer:AC02361423
Abstract
Abstract in Deutsch:Anhand von etwa 130 pflanzensoziologischen Aufnahmen untersucht
diese Arbeit die Vegetation von Wiesen, Weiden und Äckern.
Das Untersuchungsgebiet liegt im Einflußbereich des
mitteleuropäischen, subkontinentalen und subillyrischen Klimas.
Die meisten Bauernhöfe haben kleine Wirtschaftsflächen. Es wird
hauptsächlich Ackerbau betrieben, daneben Wald- und
Wiesenwirtschaft, zum Teil auch Weidewirtschaft. Die am
häufigsten gebauten Ackerfrüchte sind Kukuruz (Mais), Gerste
und Weizen.
Die vegetationskundliche Untersuchung ergab folgende
Ergebnisse: Die Wiesen werden mäßig intensiv (zwei bis
dreischürig, regelmäßige Düngung) oder extensiv (ein bis zwei
Schnitte jährlich, geringe oder unregelmäßige Düngung)
bewirtschaftet. Je nach Bewirtschaftung und
Standortsverhältnissen entstehen jeweils unterschiedliche
Pflanzengesellschaften. Die häufigsten sind: Glatthaferwiesen
(Arrhenatheretum elatioris), Bachdistelwiesen (Cirsietum
rivularis) und Ferkelkraut-Furchenschwingelwiesen
(Hypochoerido-Festucetum rupicolae). Die Schafweiden wurden
noch vor wenigen Jahren als Mähwiesen genutzt und haben daher
eine wiesenähnliche Vegetation. Die Vegetation der meisten
Getreideäcker steht unter geringem, jene der meisten
Kukuruzäcker unter starkem Herbizideinfluß. Die wichtigste
Gesellschaft im Getreide ist das Aphano-Matricarietum
chamomillae, die wichtigste Gesellschaft im Kukuruz die
artenarme Panicoideen-Rumpfgesellschaft. In den letzten Jahren
wurden viele Wiesen in Äcker umgewandelt. Dies hängt damit
zusammen, daß sich viele Betriebe auf intensiven Körnermaisbau
und Schweinehaltung spezialisiert haben.
Abstract in Englisch:By means of 130 phytosociological relevés this thesis examines
the vegetation of meadows, pastures and fields.
The area of study lies within the influence spheres of Central
European, sub-pannonian and sub-illyric climates.
Land property of most of the farms in the area is small. The
area is dominated by ploughed fields, followed by forests and
meadows, finally pastures. The most common produce of the
fields is corn (maize), followed by barley and wheat.
The phytocoenological examination shows following results:
The meadows are utilized moderate intensively (two to three
cuts per year, regular fertilization) or extensively (one to
two cuts per year, small or intermittent fertilization).
Dependent on the form of utilization and the site quality
following plant communities develop: fertile meadows,
(Arrhenatheretum elatioris), fertile moist meadows (Cirsietum
rivularis) and mesoxerophytic rough meadows (Hypochoerido-
Festucetum rupicolae). The sheep pastures were utilized as hay
meadows until recently. Therefore they have a meadow like
vegetation. The vegetation of most of the cereal fields is
under little, the vegetation of most of the maize fields is
under heavy influence of herbicides. The most common plant
community in cereal fields is the Aphano-Matricarietum
chamomillae, the most common plant community in maize fields is
the Panicoideen-trunk-community, a community that has an
impoverished weed vegetation due to the heavy use of
herbicides. In recent years many meadows have been changed into
fields. That is because many farms specialize in intensive
maize cultivation and pig-breeding.
Schlagworte
Schlagwörter Deutsch: Botanik Wiesen Vegetationskunde Äcker Südburgenland
Schlagwörter Englisch: BIOLOGY, BOTANY Meadows Phytocoenology Fields Southern Burgenland
Sonstiges
Signatur:D-8548
Organisationseinheit, auf der die Arbeit eingereicht wird:H31500 Inst.f. Botanik


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